
Paintball / Gotcha Falkenau
3 years ago
A short sequence while Alex is fireing with a paintball marker. Kurze Filmsequence während Alex die Paintball Markierer abfeuert.
Einen Tag nach dem Spiel: Es brennt unheimlich in meinem Oberschenkel. Der Schmerz kommt nicht von den vorhergesagten Paintball-Blessuren, nein im Gegenteil, ein dicker fetter Muskelkater durchzieht meine Oberschenkel und macht jeden Fahrstuhl zu meinem besten Freund. Und während ich da so nach oben rausche, durchzieht mich ein inneres Gefühl von Entspannung, Leichtigkeit und Anspruchslosigkeit.
Aber zurück zu gestern. Der Grund für den Muskelkater ist schnell und eindeutig identifiziert. Es waren die ganzen 4 Stunden Dauerstrom, unter denen ich mich befand. Sobald die Farbkugeln mir um die Ohren krachten, war mein Körper auf Adrenalin programmiert, quasi unter Hochspannung. Pulsierend und rasend war es ausgeschüttet worden. Eine Überdosis nach der anderen machte meinen Körper zu einem Automat, der auf Alles in seinem Sichtfeld blitzartig reagierte. Das Gehirn, die Schaltzentrale hingegen tat gar nichts. Denken war Fehlanzeige. Nur noch mechanisches Agieren.
Eingebettet in ein Team hieß es nun die gegnerische Fahne zu erobern. Die gelben Warnweste angezogen, den Markier entsichert, Auftrag und Ziel klar vor Augen ging es hinunter in die Katakomben von Falkenau. Obwohl sich Aufregung und Trubel in der Gruppe schnell in gezieltes und strategisches Handeln änderte, war es schwierig gegen den zwar in Unterzahl angetretenen, aber dennoch erfahrenen Gegner zu punkten. Strategie- und Taktikwechsel, leises Agieren und gezieltes Vorgehen waren seine Stärken. Team Gelb, also meine Jungs und Mädels, waren aber zäh, unerschrocken und mutig. Sie errangen unerwartete Siege. Ein Lob an dieser Stelle an Fairness und Teamgeist. War wirklich exzellent mit Euch zu spielen. Weitere Meinungen bitte ins Gästebuch. Mein Dank gilt allen Teilnehmer, besonders denjenigen, die noch unter den verantwortungslosen Vorabendveranstaltungen litten. :-) Ohne Euch wäre es nie so geil geworden. Für das Gruppenfoto, hier klicken Weitere Bilder in Kürze vom Big Al.
Ohne jetzt weitere Diskussionen über Sinn und Unsinn des Paintballs vom Zaun zu brechen, muss ich sagen, dass es absolut eine Erfahrung wert ist. Gegenmeinungen sind auch in Ordnung. Bitte schön. Aufgefallen ist mir nur Eines, und das möchte ich auch den Kritikern nicht vorenthalten. In den Spielpausen hörte ich eine Vielzahl von Meinungen über Kampf, Sterben und Tot, und alle waren sich einig. Keiner wollte ums verrecken einen Krieg haben. Also keine Spur von Gewaltverherrlichung. Denn wie schnell es mit einem und seinem schönen Leben vorbei sein kann, hat uns dieser Sonntag gezeigt. Denn jeder von uns wäre im Ernstfall mehr als nur einmal gestorben. In diesem Sinne, Make Love not War!!!
Mehr Infos unter pepperwurst.de
Einen Tag nach dem Spiel: Es brennt unheimlich in meinem Oberschenkel. Der Schmerz kommt nicht von den vorhergesagten Paintball-Blessuren, nein im Gegenteil, ein dicker fetter Muskelkater durchzieht meine Oberschenkel und macht jeden Fahrstuhl zu meinem besten Freund. Und während ich da so nach oben rausche, durchzieht mich ein inneres Gefühl von Entspannung, Leichtigkeit und Anspruchslosigkeit.
Aber zurück zu gestern. Der Grund für den Muskelkater ist schnell und eindeutig identifiziert. Es waren die ganzen 4 Stunden Dauerstrom, unter denen ich mich befand. Sobald die Farbkugeln mir um die Ohren krachten, war mein Körper auf Adrenalin programmiert, quasi unter Hochspannung. Pulsierend und rasend war es ausgeschüttet worden. Eine Überdosis nach der anderen machte meinen Körper zu einem Automat, der auf Alles in seinem Sichtfeld blitzartig reagierte. Das Gehirn, die Schaltzentrale hingegen tat gar nichts. Denken war Fehlanzeige. Nur noch mechanisches Agieren.
Eingebettet in ein Team hieß es nun die gegnerische Fahne zu erobern. Die gelben Warnweste angezogen, den Markier entsichert, Auftrag und Ziel klar vor Augen ging es hinunter in die Katakomben von Falkenau. Obwohl sich Aufregung und Trubel in der Gruppe schnell in gezieltes und strategisches Handeln änderte, war es schwierig gegen den zwar in Unterzahl angetretenen, aber dennoch erfahrenen Gegner zu punkten. Strategie- und Taktikwechsel, leises Agieren und gezieltes Vorgehen waren seine Stärken. Team Gelb, also meine Jungs und Mädels, waren aber zäh, unerschrocken und mutig. Sie errangen unerwartete Siege. Ein Lob an dieser Stelle an Fairness und Teamgeist. War wirklich exzellent mit Euch zu spielen. Weitere Meinungen bitte ins Gästebuch. Mein Dank gilt allen Teilnehmer, besonders denjenigen, die noch unter den verantwortungslosen Vorabendveranstaltungen litten. :-) Ohne Euch wäre es nie so geil geworden. Für das Gruppenfoto, hier klicken Weitere Bilder in Kürze vom Big Al.
Ohne jetzt weitere Diskussionen über Sinn und Unsinn des Paintballs vom Zaun zu brechen, muss ich sagen, dass es absolut eine Erfahrung wert ist. Gegenmeinungen sind auch in Ordnung. Bitte schön. Aufgefallen ist mir nur Eines, und das möchte ich auch den Kritikern nicht vorenthalten. In den Spielpausen hörte ich eine Vielzahl von Meinungen über Kampf, Sterben und Tot, und alle waren sich einig. Keiner wollte ums verrecken einen Krieg haben. Also keine Spur von Gewaltverherrlichung. Denn wie schnell es mit einem und seinem schönen Leben vorbei sein kann, hat uns dieser Sonntag gezeigt. Denn jeder von uns wäre im Ernstfall mehr als nur einmal gestorben. In diesem Sinne, Make Love not War!!!
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